Hessische Gesellschaft
für Ornithologie und Naturschutz e.V.


Arbeitskreis Frankfurt am Main


Verschollene Eigentümer und Eigentümerinnen gesucht!
HGON sucht Besitzer von Streuobstparzellen im Frankfurter Nordosten!


(Pressemitteilung September 2005)


Der Arbeitskreis Frankfurt der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e. V. (AK Frankfurt der HGON e.V.) sucht nach Besitzern und Besitzerinnen von Streuobst- und Wiesengrundstücken in den Gebieten "Heiligenstock- West" (zwischen Parkfriedhof Heiligenstock und der Autobahn am Preungesheimer Bogen) und "Heiligenstock- Ost" (oberhalb des Berger Weges/ Klingenweges, Nähe Umspannwerk, s. Karte). Dort plant der AK Frankfurt der HGON e. V Pflegemaßnahmen und Nachpflanzungen auf knapp 300 Wiesen- und Obstbaumparzellen, um die letzten Obstbaumbestände in diesem überwiegend ackerbaulich genutzten Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet für die Zukunft zu erhalten!

"Mehr als 1000 Obsthochstämme, meist Apfelbäume, müssen dringend geschnitten werden, um zu verhindern, dass sie frühzeitig absterben," sagt Herr W. Gengenbach, Leiter des Arbeitskreises, "wie leider schon fast 400 weitere Obstbäume dort!"

Frau Dr. K. Weltner ergänzt: "Die Obstbaumbestände sind extrem überaltert und Nachpflanzungen dringend erforderlich, um sie für die nächsten Jahrzehnte zu erhalten: Es gibt dort nur 10 % Jungbäume, eigentlich sollten es etwa 30 % sein! Bedauerlicherweise benötigen fast alle Jungbäume ebenfalls dringend Pflege! Noch im kommenden Winterhalbjahr können wir bei diesen 145 Jungbäumen einen Pflegeschnitt durchführen, wenn sich alle betroffenen Eigentümer oder Eigentümerinnen bei uns melden! Diese Jungbaumpflege ist noch nicht so aufwändig wie die Neuanpflanzung oder Altbaumpflege, trägt aber ganz erheblich zur Erhaltung bei!"

"Wir wissen ja," fügt Herr R. Feig vom AK Frankfurt der HGON e. V. hinzu, "viele Eigentümer oder Eigentümerinnen können keine regelmäßigen Baumschnitte mehr durchführen, weil sie selbst zu alt sind oder die finanziellen Mittel oder die nötigen Fertigkeiten oder auch das Interesse fehlen. Deshalb bieten wir ihnen ja unsere Unterstützung an und würden gerne die Pflege übernehmen, um diese ökologisch wertvollen Kulturbiotope zu erhalten. Dafür benötigen wir allerdings das Einverständnis der Grundstückseigner und -eignerinnen!!

Deshalb haben wir ab Ende Juli über 160 Briefe an Obstwiesenbesitzer und - besitzerinnen verschickt mit der Bitte, uns das Einverständnis für den Baumschnitt oder andere Pflegemaßnahmen zu erteilen. Leider haben bisher nur wenige geantwortet und manche Briefe sind zurückgekommen, weil die über die Ämter ermittelten Adressen nicht mehr stimmen oder die Personen eventuell schon verstorben sind. Uns fehlen noch viele aktuelle Eigentümeradressen, auch von Grundstücken mit Platz für Neuanpflanzungen! Natürlich ist es schwierig, mögliche Erben oder unbekannt verzogene Personen zu ermitteln, zumal manche vielleicht nicht (mehr) wissen, dass sie Obstbaumparzellen oder Anteile besitzen."

Daher bittet der AK Frankfurt der HGON e. V. alle, denen Obstbaumgrundstücke in der Seckbacher Gemarkung (Flur 12,13,14, 15 und 17) oder angrenzenden Fluren gehören oder die Besitzangaben zu diesen machen können, um Meldung bei Herrn Feig. Tel. 069/5486609, Kreuzstr. 55, 60435 Frankfurt/M. Falls Sie einen Brief des AK Frankfurt der HGON e. V. erhalten haben, antworten Sie bitte! So tragen Sie zur Erhaltung der Obstwiesen bei!

Natürlich ist auch jede Spende auf das Konto Nr. 883700 des AK´s Frankfurt der HGON e.V. bei der Frankfurter Sparkasse (BLZ 50050201) sehr willkommen, um dieses Streuobstpflegeprojekt zu unterstützen.



Karte: Streuobstpflegegebiete der HGON. e. V. - Arbeitskreis Frankfurt/M
Heiligenstock-West und Heiligenstock-Ost
Erläuterung der Abkürzungen: Flur BK 12 = Flur 12 der Gemarkung Berkersheim;
PG = Gemarkung Preungesheim, SB = Gemarkung Seckbach; BE = Gemarkung Bergen-Enkheim,
Maßstab: ca. 1: 25000; Kartengrundlage: TK 25, Blatt 5818




Besitzer von Obstwiesen gesucht

Seckbach. Der Arbeitskreis Frankfurt der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) sucht nach Besitzern von Streuobst- und Wiesengrundstücken in zwei Gebieten im Frankfurter Osten: zum einen das Gelände zwischen dem Parkfriedhof Heiligenstock und der Autobahn am Preungesheimer Bogen, zum anderen die Fläche oberhalb von Berger und Klingenweg. Dort plant der HGON Pflegemaßnahmen und Nachpflanzungen auf knapp 300 Wiesen- und Obstbaumparzellen, um die letzten Obstbaumbestände in diesem überwiegend ackerbaulich genutzten Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet zu erhalten, teilt die Gesellschaft in einem Pressetext mit.

«Mehr als 1000 Obsthochstämme, meist Apfelbäume, müssen dringend geschnitten werden, um zu verhindern, dass sie frühzeitig absterben», sagt der Leiter des Arbeitskreises, Walter Gengenbach. «Wie es leider schon fast 400 Obstbäumen ergangen ist.»
Und Konstanze Weltner, die mit der Erfassung beauftragt ist, ergänzt: «Die Bäume sind extrem überaltert und Nachpflanzungen dringend erforderlich, um sie für die nächsten Jahrzehnte zu erhalten.» Es gebe nur zehn Prozent Jungbäume, eigentlich sollten es etwa 30 Prozent sein. «Bedauerlicherweise benötigen fast alle Jungbäume ebenfalls dringend Pflege.» Noch im kommenden Winterhalbjahr könnten aber 145 Jungbäume einen Pflegeschnitt erhalten, wenn sich die betroffenen Eigentümer bei der HGON melden würden. «Diese Jungbaumpflege ist noch nicht so aufwändig wie die Neuanpflanzung oder Altbaumpflege, trägt aber ganz erheblich zur Erhaltung bei», sagt Frau Weltner.

«Wir wissen, dass viele Eigentümer keine regelmäßigen Baumschnitte mehr durchführen, weil sie selbst zu alt sind oder die finanziellen Mittel oder die nötigen Fertigkeiten oder auch das Interesse fehlen», erklärt Kassenwart Robert Feig. «Aber wir würden ja gerne die Pflege übernehmen, um diese ökologisch wertvollen Kulturbiotope zu erhalten. Dafür benötigen wir allerdings das Einverständnis der Grundstückseigner.»

Deshalb hat der HGON kürzlich mehr als 160 Briefe an Obstwiesenbesitzer verschickt mit der Bitte, das Einverständnis für den Baumschnitt oder andere Pflegemaßnahmen zu erteilen. «Leider haben bisher nur wenige geantwortet. Uns fehlen noch viele aktuelle Eigentümeradressen, auch von Grundstücken mit Platz für Neuanpflanzungen.» Daher bittet der Frankfurter Arbeitskreis des HGON, alle, denen Obstbaumgrundstücke in der Seckbacher Gemarkung (Flur 12, 13, 14, 15 und 17) oder angrenzenden Fluren gehören oder die Besitzangaben machen können, um Meldung bei Robert Feig unter Telefon 069/5486609, Kreuzstraße 55, 60435 Frankfurt, oder bei Herrn Göring, Telefon 069/637185.
Frankfurter Neue Presse, 07.09.2005